„Musik muss man nicht verstehen, man muss sie nur genießen können“. Mit diesen Worten eröffnete der Abteilungsleiter Jürgen Brendel den Abend in einer vollbesetzten Kelter.

Mit einem beeindruckenden musikalischen Vortrag aus dem Morricone-Special „Spiel mir das Lied vom Tod“ machte das 1. Orchester unter der Leitung von Hermann Schabatka den Auftakt der musikalischen Darbietung. Durch gekonnt eingesetzte Dynamik und hervorragend eingebrachte solistische Einlagen erzeugten die Spieler Spannung im Saal und zogen das Publikum in ihren Bann. Mit ebenso viel Leidenschaft und musikalischem Feingefühl präsentierte das Orchester Ausschnitte aus dem Musical „Starlight Express“ und erntete dafür viel Applaus.

Die jüngsten Spieler „Tanzende Finger“ unter der Leitung von Rita Acerra folgten mit einfachen, aber gekonnt arrangierten Winterliedern ihres Musiklehrers Viktor Janzer. Die Stücke wurden mit viel Freude vorgetragen und fanden nicht nur beim Publikum großen Anklang. Der Nikolaus, angelockt von den weihnachtlichen Klängen, hatte sich eigens zur Belohnung der Spielgruppen-Kinder eingefunden und ließ sich gerne dazu hinreißen, die Zuschauer-Kinder im Saal zum Akkordeon-Spiel zu animieren und mit einem Nikolaus zu beschenken.

Auch das Hobbyorchester unter der Leitung von Brigitte Fleck hatte keine Mühen gescheut. Nach dem Filmpotpourri „Best of Movies“, folgte der mit Platin ausgezeichnete Hit
„A night like this.“ Hierfür wurden eigens die Sängerin Karin Bartel sowie der Allround-Musiker David Förster am Kontrabass engagiert. Das Hobby-Orchester beendete mit heißen Rhythmen aus „Brazil“ und begeistertem Applaus aus dem Publikum seinen Vortrag.

Natürlich gab es wieder rege Aktivitäten in der Umbaupause sowie auch am Gutslesstand und bei der Gewinnausgabe der Tombola.

Das Theaterstück mit dem Titel „Lensa ond Spätzla“ mit einem glücklichen Händchen  ausgewählt und gekonnt einstudiert unter der Leitung von Edwin Lang, brachte den Schauspielern Günther Schmid, Manfred Kerger, David Förster, Nina Meile, Moni Pflüger und Rita Acerra die gewünschten Lacher und verdienten Applaus.

Nachdem Jürgen Brendel sich bei allen Gästen, Spielern und Helfern bedankt hatte, konnte der Abend noch gemütlich ausklingen.